In der Industriehalle wird an vielen Stellen in der Höhe gearbeitet – auf Dächern, Laufwegen, Maschinen und technischen Anlagen. Genau dort braucht es Schutzmaßnahmen, die Unfälle verhindern und den Arbeitsalltag sicherer machen. ROTH Absturzsicherungen unterstützt Sie dabei mit durchdachten Lösungen für Ihre Halle, und zwar von der Planung bis zur fachgerechten Umsetzung.

Warum ist Absturzsicherung in der Industriehalle unverzichtbar?

Eine professionelle Absturzsicherung in der Industriehalle ist unverzichtbar, weil Abstürze zu den häufigsten schweren Arbeitsunfällen zählen. Ein Sturz aus der Höhe führt schnell zu bleibenden Verletzungen, weshalb der Arbeitgeber die Unfallgefahr an allen hochgelegenen Arbeitsplätzen senken muss – und das geschieht durch die Absturzsicherung.

Die Verantwortung für die Arbeitssicherheit liegt also beim Arbeitgeber, der gesetzlich dazu verpflichtet ist, die Gefährdungen am Arbeitsplatz zu minimieren. Vor Beginn der Arbeiten steht deshalb eine Gefährdungsbeurteilung von Fachmännern, die jede Absturzkante und jedes Risiko in der Halle erfasst. Aus dieser Grundlage ergeben sich anschließend die passenden Vorschriften und Schutzvorkehrungen für die konkrete Arbeitsumgebung. 

Und weil die Gefahr an sehr unterschiedlichen Stellen einer Halle lauert, beginnt jede wirksame Sicherung mit der Frage, wo genau der Schutz überhaupt ansetzen muss.

Wo braucht eine Industriehalle Absturzsicherung?

Eine Industriehalle braucht Absturzsicherung an allen Stellen mit Absturzkanten und freien Höhen. Gefährdet sind vor allem Hallendächer, Zugänge und Aufstiege, Schächte sowie die Bereiche bei Arbeiten an Maschinen, Masten und technischen Anlagen über der Kopfhöhe.

Die Gefahrenstellen in Industriehallen verteilen sich über das gesamte Gebäude und reichen vom Dach bis zur einzelnen Maschine:

  • Hallendächer: ungesicherte Absturzkanten an Flach, häufig bei Wartungsarbeiten begangen.
  • Zugänge und Leitern: Aufstiege, Abstiege und hochgelegene Laufwege ohne durchgehenden Schutz.
  • Masten, Maschinen und Anlagen: Arbeiten in der Höhe an Gebäuden, Werkzeugen und technischen Anlagen.

Diese Absturzsicherungssysteme kommen in der Industrie zum Einsatz

In der Industrie kommen kollektive Schutzmaßnahmen und persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz zum Einsatz. Kollektive Systeme sichern dabei alle Personen gleichzeitig, während persönliche Schutzausrüstung einzelne Mitarbeiter über Anschlagpunkte und Seilsysteme mit der tragenden Konstruktion verbindet.

Kollektive Schutzmaßnahmen

Kollektive Schutzmaßnahmen sichern alle Personen gleichzeitig ohne spezielle Schutzausrüstung. Geländer nach DIN EN 14122 zählen hier zu den häufigsten Absturzsicherungen an hochgelegenen Laufwegen. Solche technischen Maßnahmen haben stets Vorrang vor persönlicher Schutzausrüstung, weil sie ohne Mitwirkung des Einzelnen wirken, und das auch zeitlich unabhängig.

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

Die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) umfasst Auffanggurte, Verbindungsmittel und Anschlagpunkte. Ein Auffanggurt nach DIN EN 361 muss bequem und fest sitzen, jeder Anschlagpunkt der Norm DIN EN 795 mindestens 12 kN halten und über eine Auffangöse mit dem System verbunden sein. Seilsysteme aus Stahlseil bilden die Rückhalte- oder Auffangsysteme, während Höhensicherungsgeräte bei freiem Fall schützen. Die Ausrüstung erhält die Bewegungsfreiheit, während sie gleichzeitig die nötige Sicherung bietet.

ROTH Absturzsicherungen: Ihr Experte für sicheres Arbeiten in der Industriehalle

ROTH plant Ihre Absturzsicherung für die Industriehalle auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung und der baulichen Konstruktion. Unsere Fachexperten entwickeln dazu passende Sicherheitslösungen und übernehmen sowohl die Planung, als auch die Montage und Installation.

Vom ersten Ortstermin bis zur fertigen Anlage begleitet ROTH als Fachbetrieb aus Deutschland Ihr Unternehmen mit eigener Ausrüstung und geprüften Werkzeugen. Darüber hinaus bietet ROTH ein breites Leistungsspektrum rund um die Sicherheit in absturzgefährdeten Bereichen: Dazu zählen Geländer, Seilsysteme, Einzelanschlagpunkte, Durchsturzsicherungen, Steigleitern und Dachüberstiege ebenso wie PSAgA, Rettungsgeräte.

Zudem wissen unsere Experten: Zu einem vollständigen Arbeitsschutz gehören wiederkehrende Sicherheitsprüfungen, eine lückenlose Dokumentation und regelmäßige Unterweisungen der Mitarbeiter zur richtigen Anwendung der Schutzausrüstung. Wir führen deswegen gerne Schulungen und Unterweisungen für Ihre Mitarbeiter durch, damit diese routiniert im Umgang mit der Schutzausrüstung werden. So entsteht im Arbeitsalltag mehr Sicherheit, mehr Handlungssicherheit im Ernstfall und ein eingespielter Umgang mit den vorhandenen Schutzsystemen.

Absturzsicherungen prüfen und warten – eine Sache der Langlebigkeit

Absturzsicherungen in der Industrie müssen regelmäßig auf ihre Funktionalität geprüft werden. PSAgA und feste Anschlagpunkte unterliegen wiederkehrenden Prüfungen, und der Arbeitgeber sorgt über Wartung, Instandhaltung und Unterweisungen dafür, dass jedes System dauerhaft schützt.

Sicheres Arbeiten in der Höhe: Absturzsicherung Industriehalle mit ROTH

Mit ROTH Absturzsicherungen setzen Sie auf einen Fachbetrieb, bei welchem Sie die Planung, Montage, Prüfung, Wartung und Schulung aus einer Hand bekommen. So entstehen Sicherheitslösungen, die nicht nur den Vorschriften entsprechen, sondern im Alltag Ihrer Industriehalle auch wirklich funktionieren. 

Zögern Sie nicht: Wenn Sie Ihre Arbeitsplätze in der Höhe zuverlässig absichern möchten, sprechen Sie uns an – wir beraten Sie persönlich und entwickeln die passende Absturzsicherung für Ihre Industriehalle.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch muss die Absturzsicherung sein?

Ein Geländer als Absturzsicherung muss mindestens 1 Meter hoch sein. Die DIN EN 14122 legt diese Anforderungen an Geländer und Leitern in der Industrie fest, damit Dachgeländer und Laufstege eine Person zuverlässig von der Absturzkante zurückhalten.

Braucht ein Seilsicherungssystem eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung?

Das kommt auf das jeweilige Produkt und den Einsatzbereich an. Wird ein Seilsicherungssystem dauerhaft am Bauwerk installiert und als Bauprodukt eingestuft, kann eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich sein. Deshalb sollte bereits in der Planung geprüft werden, welche Vorgaben für das konkrete Dach, die Anschlageinrichtung und die spätere Nutzung gelten.

Was ist bei Dachbegrünung, Zustieg und anderen Systemen zusätzlich zu beachten?

Bei einer Dachbegrünung oder einem sensiblen Dachaufbau muss genau geprüft werden, wie das Sicherungssystem befestigt wird und ob die Dachhaut dauerhaft geschützt bleibt. Auch der Zustieg zum Dach muss sicher gelöst sein, zum Beispiel über Leitern oder feste Aufstiege. Je nach Situation können außerdem Geländersysteme oder Schienensysteme sinnvoller sein als ein Seilsystem, etwa wenn ein dauerhafter Absturzschutz ohne umfangreiche persönliche Schutzausrüstung gebraucht wird.